Sommer, Sonne, Wassersparen: So gelingt bewusster Wasserverbrauch
An heißen Sommertagen steigt der Wasserverbrauch in Deutschland laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) um bis zu 60 Prozent. Verantwortlich sind vor allem häufigeres Duschen, die Bewässerung von Gärten sowie private Pools. Oft summieren sich viele kleine Gewohnheiten. Der Rasensprenger läuft etwas länger, die Gießkanne kommt häufiger zum Einsatz und die Abkühlung im Planschbecken gehört für viele Familien einfach dazu.
Hochwertiges Trinkwasser für jeden Zweck
In Deutschland kommt aus jeder Leitung hochwertig aufbereitetes Trinkwasser. Es wird streng kontrolliert und erfüllt hohe Qualitätsstandards. Gleichzeitig wird dieses wertvolle Lebensmittel für unterschiedliche Zwecke genutzt: zum Trinken, Kochen, Duschen, Wäschewaschen oder zum Bewässern des Gartens. Dabei landet nur ein kleiner Teil tatsächlich im Trinkglas. Der größte Anteil des täglichen Wasserverbrauchs entfällt auf Körperpflege, Reinigung und die Toilettenspülung. Laut Umweltbundesamt verbraucht jede Person im eigenen Haushalt im Durchschnitt 126 Liter Trinkwasser pro Tag.
Sechs einfache Wege, im Sommer Wasser zu sparen
Moderne Infrastruktur spart mit
Wassersparen ist nicht allein Aufgabe der Haushalte. Auch moderne Infrastruktur trägt dazu bei, Ressourcen zu schonen. Wasserversorger:innen investieren kontinuierlich in leistungsfähige Leitungsnetze, digitale Überwachungssysteme und moderne Aufbereitungstechnik. Dadurch lassen sich Wasserverluste reduzieren und eine zuverlässige Versorgung auch während längerer Hitzeperioden sicherstellen.
Gleichzeitig beobachten viele Versorger:innen die Entwicklung der Grundwasserstände sehr genau. In besonders trockenen Regionen oder während längerer Dürreperioden können Kommunen deshalb zeitweise Einschränkungen aussprechen, etwa für das Befüllen privater Pools oder die Bewässerung von Rasenflächen. Solche Maßnahmen dienen dazu, die Versorgung aller langfristig zu sichern.
Jeder Tropfen ist Teil der Lösung
Deutschland zählt nach wie vor zu den wasserreichen Ländern. Dennoch verändern der Klimawandel, längere Trockenphasen und steigende Spitzenverbräuche die Anforderungen an die Wasserversorgung. Die gute Nachricht ist, dass es oft keine großen Verzichtsentscheidungen sind, sondern viele kleine Gewohnheiten, die gemeinsam Wirkung entfalten. Den Wasserhahn beim Einseifen schließen, Regenwasser nutzen oder den Garten zur richtigen Tageszeit gießen – jede dieser Maßnahmen spart nur wenige Liter. Zusammengenommen entstehen daraus jedoch Jahr für Jahr Millionen Liter geschontes Trinkwasser.
Jeder Schluck hat einen langen Weg hinter sich. Bevor Trinkwasser aus dem Wasserhahn fließt, wird es sorgfältig aufbereitet und regelmäßig kontrolliert. Wie die NEW dafür sorgt, dass jederzeit hochwertiges Trinkwasser zur Verfügung steht, gibt es auf der Website der NEW zu entdecken.



