NEW AG Logo
Das Bild zeigt eine Visualisierung des Vorplatzes und der Eingangssituation des „NEW e‑motion hub“. Eine breite Zufahrtsstraße führt zwischen zwei modernen, mehrgeschossigen Gebäuden hindurch. Die Gebäude haben helle Fassaden mit vertikalen Lamellen und großen Fensterflächen.
Auf dem linken Gebäude ist das farbige Logo „NEW“ angebracht. Auf dem Dach befinden sich mehrere kleine Windräder. Das rechte Gebäude besitzt im Erdgeschoss eine offene, verglaste Eingangssituation mit markanten, schräg verlaufenden Stützkonstruktionen. In den oberen Etagen sind begrünte Fassadenelemente integriert.
Im Vordergrund liegen Grünflächen und ein flacher Wasserbereich, in dem zwei Schwäne schwimmen. Vereinzelt sind Fahrzeuge geparkt, mehrere Personen bewegen sich zu Fuß über den Vorplatz. Im Hintergrund ist ein Bus auf der Zufahrtsstraße zu sehen. Die Darstellung vermittelt einen offenen, modernen und nachhaltigen Eindruck.

NEW e-motion hub: Neuer Busbetriebshof nimmt Fahrt auf

NEW e-motion hub: Neuer Busbetriebshof nimmt Fahrt auf

Auf dem Gelände der ehemaligen Niederrheinkaserne an der Stadtgrenze von Mönchengladbach und Viersen soll in den kommenden Jahren etwas entstehen, das den ÖPNV nachhaltig verändern wird: der NEW emotion hub. Geplant ist ein neuer, digitaler und vollelektrischer Busbetriebshof, der den beiden Verkehrsunternehmen der NEW-Gruppe in Mönchengladbach und Viersen eine gemeinsame, moderne Heimat geben soll. 

Ein Ort, der Mobilität neu denkt

Mit dem NEW e-motion hub will die NEW einen zentralen Standort für ihre rund 260 Elektrobusse, für neueste Werkstatttechnik, für moderne Sozialräume und für eine Infrastruktur schaffen, die den Blick nach vorne richtet. Auf dem Gelände bleibt bewusst ein Fünftel der Fläche als natürlicher Lebensraum erhalten – ein Zeichen dafür, dass nachhaltige Mobilität und Natur zusammengehören. 

Für dieses große Projekt sind rund 284,6 Millionen Euro vorgesehen. Ein Teil davon soll über Fördermittel gedeckt werden, die in diesem Jahr beantragt werden.

Warum dieser Schritt wichtig ist

ausreichend Platz, um die wachsende Elektrobus-Flotte zu betreiben
Abbildung vom E-Bus
moderne Technik, die die Arbeit erleichtert
Abbildung von Werkezeug.
kurze Wege und spürbare Synergien, weil Werkstatt, Verwaltung und Abstellflächen der derzeit getrennten Standorte zusammenrücken
Raum für Innovationen wie Batteriespeicher oder neue Antriebstechnologien
Abbildung einer Glühbirne

Damit schafft die NEW die Voraussetzung, die Busflotte bis 2030 vollständig auf Elektromobilität umzustellen und mit modernen Arbeitsbedingungen zu kombinieren.   

Warum die ehemalige Niederrheinkaserne der richtige Ort ist 

Das Areal liegt genau zwischen unseren beiden Städten – verkehrsgünstig, groß genug und mit Potenzial für eine sinnvolle Nachnutzung. Eine Fläche, die lange brach lag, wird damit Teil einer klimafreundlichen Zukunft. 

So geht es weiter 

Das Jahr 2026 steht im Zeichen der Planung. Dazu gehören: 

  • Förderanträge vorbereiten 

  • Planungsleistungen vergeben 

  • Gebäude und Freiflächen detailliert planen 

  • ökologische Ausgleichsmaßnahmen starten 

  • Baurecht schaffen 

  • Der Abriss der alten Gebäude soll Ende 2026 beginnen. Der eigentliche Bau startet voraussichtlich im Jahr 2028. Für das gesamte Projekt sind rund fünf Jahre vorgesehen. Während der gesamten Bauzeit bleiben unsere aktuellen Standorte in Mönchengladbach und Viersen selbstverständlich in Betrieb.

Bei der symbolischen "Schlüsselübergabe" auf dem ehemaligen Gelände der Niederrheinkaserne vor Ort waren: v.l.n.r: Bürgermeister von Viersen Christoph Hopp, Oberbürgermeister von Mönchengladbach Felix Heinrichs, Wolfgang Opdenbusch (Geschäftsführer NEW mobil und aktiv), Landtagsabgeordnete Vanessa Odermatt, Thomas Bley (Vorstand NEW), Andreas Platvoetz und Christine Barking von der BImA, Landtagsabgeordneter Jochen Klenner und Frank Kindervatter (Vorstand NEW)

Bei der symbolischen „Schlüsselübergabe“ auf dem ehemaligen Gelände der Niederrheinkaserne vor Ort waren:  v.l.n.r: Bürgermeister von Viersen Christoph Hopp, Oberbürgermeister von Mönchengladbach Felix Heinrichs, Wolfgang Opdenbusch (Geschäftsführer NEW mobil und aktiv), Landtagsabgeordnete Vanessa Odermatt, Thomas Bley (Vorstand NEW), Andreas Platvoetz und Christine Barking von der BImA, Landtagsabgeordneter Jochen Klenner und Frank Kindervatter (Vorstand NEW) 

Das sagen die Beteiligten: 

Thomas Bley

„Mit dem neuen Busbetriebshof wollen wir ein starkes Zeichen für die Mobilitätswende setzen. Es soll nicht nur Raum für moderne Technik, sondern auch für eine nachhaltige Zukunft geschaffen werden. Ein leistungsfähiger und umweltfreundlicher ÖPNV ist der Motor, der Menschen verbindet und Städte lebenswert macht. Damit unterstützen wir die Nachhaltigkeitsziele von Mönchengladbach und Viersen und zeigen: Mobilität kann klimafreundlich, effizient und zukunftssicher sein.“ 

Wolfgang Opdenbusch

„Durch die Zusammenlegung der derzeit getrennten Standorte erwarten wir spürbare Synergien im Fahrbetrieb, in der Verwaltung und in der Werkstattorganisation. Gleichzeitig würde der neue NEW e-motion hub die Voraussetzung schaffen, die gesamte Busflotte bis 2030 auf Elektromobilität umzustellen und nachhaltig und wirtschaftlich zu betreiben.“ 

Felix Heinrichs

„Für einen nachhaltigen Busverkehr in Mönchengladbach haben wir viele Hebel in Bewegung gesetzt und ziehen an einem Strang. Das Engagement hat sich gelohnt. Denn der neue Busbetriebshof der NEW ist eine Investition in die Zukunft der Mobilität und trägt zu einem klimaneutralen Nahverkehr bei. Gleichzeitig ermöglicht er, dass eine lange leerstehende, ehemalige Militärfläche wieder sinnvoll genutzt wird“

Christoph Hopp

„Der Neubau ist ein starkes Gemeinschaftsprojekt – für alle, die täglich mit Bus und Bahn unterwegs sind. Er steht für einen ÖPNV, der zukunftsorientiert und klimafreundlich ist. Mönchengladbach und Viersen zeigen, was möglich ist, wenn Kommunen zusammen anpacken“